Wechsele Untergründe, damit Ballen elastisch bleiben und keine Hotspots entstehen. Nach der Runde kurz säubern, Risse prüfen, Streusalz gründlich abspülen. Pfotensalbe hilft in Frost und Hitze, aber Pausen helfen immer. Einheimische meiden mittags aufgeheizten Asphalt und nehmen Waldschatten als natürlichen Schutz. Kleine Steine zwischen den Zehen stören früher als gedacht – ein schneller Blick verhindert großes Unbehagen und erhält die Freude an den nächsten Schritten.
In heißen Wochen starten lokale Gassigänger vor Sonnenaufgang, suchen Nordseiten, nutzen Trinkstellen und tragen notfalls Kühltücher. Im Winter helfen kurze, häufige Runden und ein wärmender Mantel für empfindliche Hunde. Achte auf Hechelhäufigkeit, Pfotentempo und Motivation. Lieber eine halbe Stunde smart als zwei Stunden erschöpft. Wer das Wetter als Partner betrachtet, plant Strecken, die gleichzeitig fordern und schützen, damit Gesundheit keine Fußnote, sondern Grundlage des Vergnügens bleibt.
Ein kompaktes Set passt in jede Tasche: Verbandpäckchen, sterile Kompressen, Zeckenkarten, Desinfektionstücher, kohlenhydratreicher Snack. Speichere Tierarztkontakte und eine Giftnotrufnummer offline, falls der Empfang schwankt. Markiere Treffpunkte, an denen Helfer leicht finden. Einheimische notieren Hausnummern entlang ihrer Lieblingsrunde, um im Ernstfall präzise zu sein. Ruhe, klare Ansagen und eine geübte Handbewegung sind oft entscheidender als Inhalt – übe daher regelmäßig den Ablauf.